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Auszug aus den VN vom 10. August 2018

Die Lage ist exponiert und das Publikum vor Ort in Sachen Kunst vielleicht noch nicht so wählerisch wie in anderen, etwa kulinarischen Belangen. Hohen Ansprüchen zu genügen, dieser Herausforderung stellte sich allerdings der Unternehmer Philip Waldhart, als er ein Festival konzipierte. Mit der Jazzbühne Lech beweist man im noblen und nunmehr zunehmend Lockerheit zeigenden Walserort, dass per Eigeninitiativen Enormes bewirkt wurde. Auch das längst etablierte Philosophicum fußt auf einer Idee, die von einer kleinen Gruppe von Menschen (darunter der Schriftsteller Michael Köhlmeier) in die Tat umgesetzt wurde, die den Skiort Lech auch zu einem Denkort machen wollten. Nicht dass in Vorarlberg zu wenig Konzerte stattfinden würden, aber der Musik verschiedener Sparten auch auf 1444 Metern Seehöhe mehr Platz zu verschaffen, ergibt Sinn. Nachdem das Lech-Classic-Festival gerade erst verhallt ist, lädt Waldhart nun zur Begegnung mit Künstlern, die im Allgemeinen in ausgewiesenen Zentren oder legendären Festivalorten anzutreffen sind.

Die renovierte Postgarage erweist sich dabei als Raum, der erneut seine Tauglichkeit unterstreicht, obwohl auch Waldhart, wie der spontane Applaus während seiner Eröffnungsansprache zeigte, zu jenen Lechern zählt, die den immer wieder angekündigten und nun in greifbare Nähe gerückten Bau eines Konzertsaals herbeisehnen.

Akustische Reise

Als einleitende Geste absolvierte der polnische Jazzpianist Marcin Wasilewski am Mittwoch den zu Mittag angesetzten Auftakt in der Neuen Kirche, wo die Aufforderung zur Konzentration, zum genauen Hinhören, wie von Beobachtern bestätigt, umso deutlicher zur Wirkung kam. Wasilewski zählt mittlerweile zu den führenden Vertretern seines Genres. Im sakralen Raum soll das Festival im Übrigen auch ausklingen, Pfarrer Jodok Müller bekundet mit der Einladung an Bugge Wesseltoft seine Affinität zum Jazz.

Schön für die Lecher und ihre Urlaubsgäste, die allerdings am ersten Abend schon bemerken durften, dass zahlreiche Jazzfreunde aus dem Unterland die Fahrt über den Flexenpass nicht scheuten, um am besonderen Hörgenuss teilzuhaben. Begann die Reihe doch so kraftvoll wie spannend und farbenreich: Emile Parisien und Vincent Peirani waren eigens aus Frankreich in die Arlbergregion gekommen, um die Hörer gleich wieder mitzunehmen auf eine Reise, die den Maghreb ebenso streift wie den traditionellen Jazz oder gar den französischen Walzer bzw. die großen Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts. Wie ein Hauch wird das spürbar, wenn Peirani das Knopfakkordeon betätigt, wenn er gemeinsam mit dem Saxofonisten Parisien ein Virtuosentum bekundet, das vor allem darum begeistert, weil außer Frage steht, dass der Klang und die Musik selbst bei aller Fertigkeit im Zentrum stehen. Da hat sich beim begeisterten Applaus fast das Omeshorn mitverneigt.

Vielfalt

Die Bandbreite, die die Jazzbühne Lech aufbietet, unterstreicht die Britin Poppy Ackroyd. Erwartet werden zudem die Italiener Giovanni Guidi & Daniele di Bonaventura, die neben Bandoneon-Klängen unter anderem mediterrane Folklore mitbringen. Dass die Vorarlberger David Helbock, Johannes Bär und Andreas Broger zu den internationalen Jazzstars zählen, erfährt ebenfalls Berücksichtigung.

Auszug aus der VN vom 12. August 2017

Jazzbühne Lech hat sich mit Yaron Hermann absolut etabliert

Jazzfreunde oder überhaupt Freunde anspruchsvoller zeitgenössischer Musik haben seit nunmehr drei Jahren einen neuen Treffpunkt in Vorarlberg. Unter Philip Waldhart hat ein Verein ein kleines Festival konzipiert und als „Jazzbühne Lech“ mit Spielort in der Postgarage im Zentrum des Ortes am Arlberg etabliert. Der Begriff Jazz ist dabei bewusst weit gefasst, bestritt man doch heuer mit Federico Albanese den Auftakt, einem italienischen Musiker und Komponisten, der auch aus Klassik und Pop schöpft. Mit Yaron Hermann war ein Pianist der Sonderklasse mit seinem Ensemble in Lech. Nach dem Konzert mit dem Wolfert Brederode Trio, einer Österreich-Premiere am Freitag, ist heute (ab 21 Uhr) der Norweger Helge Lien mit Adam Baldych zu Gast und lässt die Fusion von Jazz und Klassik in exklusiver Art erwarten.    FOTO: MOOSBRUGGER

Auszug aus der VN vom 11. August 2016

Mit dem norwegischen Pianisten Tord Gustavsen begann das Festival Jazzbühne in Lech. Subtil elektronisch angehaucht, wurde die Qualität der jungen Reihe bestätigt, die sich mit dem Geiger Gjermund Larsen fortsetzte und in deren Rahmen nun der Trompeter Mathias Eick samt Ensemble in der Postgarage auftritt, in der sich akustisch wie optisch Atmosphäre zu entfalten vermag. Am 13. August ist dort das Trio der Pianistin Anat Fort zu Gast. FOTO: MOOSBRUGGER

Auszug aus den VN vom 10. August 2016

„Die Gemeinde Lech wird zunehmend zum Austragungsort mehr oder weniger exklusiver Festivals. Zwischen dem fünften Lech Classic Festival, das am Wochenende mit einem Wagner-Schwerpunkt zu Ende gegangen ist, und dem fünften LegeArtis-Festival vom 16. bis 24. September mit Konzerten und einem Wettbewerb hat sich nun auch der Jazz am Arlberg positioniert. Bereits im Vorjahr verzeichnete das erste Festival „Jazzbühne“ in Lech mit jeweils 130 Besuchern der drei Konzerte in der Postgarage großen Erfolg. Der rührige Verein unter Philip Waldhart hat heuer die zweite Saison vom 10. bis 13. August um einen vierten Abend verlängert und mit einem norwegischen Schwerpunkt versehen. Die meisten der exquisiten Künstler stammen aus dem „Stall“ des legendären Münchner ECM-Plattenchefs Manfred Eicher (73), dessen untrügliches Gespür für die Qualität von Musik jeder Art von vornherein eine Auszeichnung bedeutet. Der Star unter ihnen macht am 10. August den Anfang, der 1970 in Oslo geborene Pianist Tord Gustavsen, dessen Spiel die FAZ in einer Kritik „ein Wunder an Ausdruckskraft und musikalischer Delikatesse“ genannt hat. Auf seinem aktuellen Album „What was said“ erkundet er im Trio mit der hinreißend hauchigen deutsch-afghanischen Sängerin Simin Tander und dem Drummer Jarle Vespestad auf abenteuerlich unkonventionelle Weise die Tradition norwegischer Kirchenmusik. Am 11. August folgt der Geiger Gjermund Larsen mit seinem Trio, der bereits 2007 den New Artist Preis erhielt und daraufhin sein erstes Album mit Andreas Utnem, Piano/Harmonium, und Sondre Meisfjord, Kontrabass, aufnahm. „Reise“ ist die dritte Produktion dieses Trios mit einem eigenen Stil, der Elemente des Jazz, der Barockmusik und der nordischen Folklore verbindet.

Ein Senkrechtstarter

Als Topact wird von Fachleuten der Trompeter Mathias Eick gehandelt, der als Senkrechtstarter unter den norwegischen Jazzmusikern am 12. August auftritt. Er hat bei ECM stimmungsvolle, wunderschöne, perfekt musizierte Alben herausgebracht wie seine Produktion „Midwest“, in dem seine Trompete im Zwiegespräch mit der Violine von Gjermund Larsen eine erweiterte Dimension erreicht. In Norwegen spielt Eick auch total fetzigen Jazz und Rock. Den Abschluss bildet am 13. August das Trio der Pianistin Anat Fort, das sie 1999 zusammen mit dem Bassisten Gary Wang und dem Schlagzeuger Roland Schneider gründete und damit auf vielen internationalen Festivals abräumte. Das aktuelle ECM-Album „Birdwatching“ enthält die spannende Begegnung der Drei mit dem italienischen Klarinettenmeister Gianluigi Trovesi als „special guest“.


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JAZZ-STERNSTUNDEN GARANTIERT

Lech am Arlberg ist nun auch ein Brennpunkt für die Jazz-Szene

Am Sonntag, 16.08., endete die erste JAZZ-BÜHNE LECH, ein mehrtägiges Festival, das speziell Freunde dieser Musikrichtung anzieht!
Idee, Planung und Umsetzung stammen vom Lecher Sporthändler Philip Waldhart.
Zur Premiere, Donnerstag, 13.08., gelang es Waldhart einen richtigen Jazz-Star-Pianisten auf die Bühne in der Postgarage Lech zu bringen:
IIRO RANTALA zeigte sich in Hochform und begeisterte mit seinem Soloprogramm am FAZIOLI F212 das zahlreich erschienene, fachkundige Publikum.
Seine Improvisation auf die Goldberg-Variationen von J.S.Bach baute Brücken von Herz zu Herz.
Am Freitag, beim MARCIN WASILIEWSKI-Trio aus Polen, gemeinsam mit dem schwedischen Saxophonisten JOAKIM MILDER,
sprang erneut der „SPARK OF LIFE“ über. Der musikalische Bogen spannte sich bis zu ACTUAL PROOF von Herbie Hancock.
Großartig und viel bejubelt vom begeisterten Publikum.
Der Abend fand seinen intimen Ausklang im Meet-and-Greet mit den Künstlern am Jazz-Stammtisch im Hotel BERGHOF.
Auch wenn eine Steigerung nicht möglich schien: der Samstag mit dem BENEDIKT JAHNEL TRIO in der neuen Zusammensetzung stellte einen mehr als würdigen Abschluss
dieses neuen Festivals dar. Das heftig akklamierende Publikum fordert mehrere Zugaben, die zuletzt beim Standard My Romance endeten
Benedikt JAHNEL meint schließlich: „Getragen von der Begeisterung des Publikums gehen wir Künstler mit mehr Energie von der Bühne, als wir sie betreten hatten!“
Dieses Zitat zeigt den Zauber der Synergie zwischen Publikum und Musikern, der die Jazz Bühne Lech charakterisierte.

Resumée: Wer nicht dabei war, hat wirklich echte Sternstunden versäumt.
Zum Trost hat Philip Waldhart vertraulich verlauten lassen, dass die Organisatoren den Termin der 2. JAZZ-BÜHNE LECH, Anfang August 2016, bereits planen.
Unbedingt vormerken!!!